
...eine Therapie mit Geschichte!
Die Blutegeltherapie gehört zu den ältesten Heilmethoden in der überlieferten Medizingeschichte. Die Wirkung der Blutegel geht weit über die lokale Blutentziehung und ihre entstauenden Effekte hinaus. Während des Saugens gibt der Blutegel Wirkstoffe ab, unter anderem Hirudin (gerinnungshemmend), entzündungshemmende und antiseptische Stoffe.
Traditionelle Anwendungen
Durchführung der Therapie
Der Patient sollte im voraus gut über die Therapie informiert werden und meine Patientenbroschüre gelesen haben. Kontraindikationen sollen ausgeschlossen werden. Drei Tage vor Beginn der Behandlung sollte der Patient keine Seifen und Kosmetika benutzt haben.
Der Patient wird sehr bequem gelagert, denn die Behandlung kann bis zu zwei Stunden dauern.Der Blutegel wird dann auf die betroffene Stelle auf die Haut aufgesetzt. Er bleibt nach dem Biss ca 20-60 Minuten haften, bis er sich mit Blut vollgesaugt hat, danach fällt er von selber ab.
Nachdem die Egel abgefallen sind, wird der Patient mit einem losen, sehr dicken Verband versorgt. Die Dauer der Nachblutung beträgt im Schnitt 4 bis 24 Stunden. Sie ist ein Bestandteil der Therapie. Sie ist wichtig zur Wundreinigung und hat entstauenden Effekt.
Der Patient sollte für den Tag der Behandlung Ruhe einplanen und körperliche Betätigung vermeiden. Viel Trinken ist für die Unterstützung des Kreislaufes wichtig.


